Die Wärme kommt! (23. Oktober 2017)

Noch bevor die erste Bauphase der Nahwärmeversorgung in Elzach abgeschlossen ist, wird schon der zweite Bauabschnitt eingeläutet. Als letzte Maßnahme des ersten Abschnitts wird ab dem 23. Oktober die Versorgungsleitungen auf dem Kirchplatz verlegt. Gleichzeitig beginnt die zweite Phase mit der Fortführung der Versorgungsleitung entlang des Schießgrabens in Richtung Weyergasse. Unübersehbar ist auch der Baufortschritt der neuen Heizzentrale. Ende Oktober soll dort Richtfest gefeiert werden. Insgesamt zeigt sich daher die Vorstandschaft der Nahwärmegenossenschaft mit dem Projekt sehr zufrieden. Um nun die Mitglieder der Genossenschaft mit Wärme beliefern zu können, wurde eine Druckprüfung in den Leitungen durchgeführt. Der Druck ließ sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten aufbauen, das heißt, das System ist dicht. Danach wurden die Rohre, die am Knotenpunkt der Freiburger Straße angeschlossen sind, mit Wärmemittel befüllt. Das betrifft die Gebietskulisse von der Freiburger Straße bis hin zur Kreuzstraße, außer der Brandstraße und der Straße „Am Stadtwäldele“. Letztere erhält bis Anfang November einen eigenen Anschluss an die Bestandsleitung Richtung Sonnhalde, während Anschlussnehmer der Brandstraße bereits Wärme beziehen können. In diesen Genuss kommen ab Mitte Oktober sukzessive die Anschlussnehmer, bei denen die Übergabestationen montiert und an das Heizungssystem im Haus angeschlossen sind. Für die Installationsarbeiten stehen zwei Bautrupps zur Verfügung. Die Vorstandschaft geht davon aus, dass dadurch bis Anfang November 40 neue Stationen eingebaut werden können. Die Koordination der Montagearbeiten läuft über das Büro Wisser in der Industriestraße 1. Nach erfolgtem Anschluss sollte die Heizung möglichst umgehend auf den neuen Wärmebezug umgestellt werden. Dies ist für die Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft essentiell und somit für alle Mitglieder von großer Bedeutung. Die Genossenschaft bietet daher an, Altbestände an Öl abzukaufen und abpumpen zu lassen (Tel: 07682 209990). Aktuelle Informationen finden Sie auch immer unter www.nahwaerme-elzach.de .
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Zweiter Elzach Industrietreff – Zukunft als Zulieferer im Automobilbereich (23. Oktober 2017)

Im Elzacher Bürgersaal fand dieser Tage der zweite Industrietreff statt. Eingeladen hatte Bürgermeister Roland Tibi dazu die Industriebetriebe des Oberen Elztals. Der Treff, der letztes Jahr seine Premiere hatte, dient dazu, den Chefs der Industriebetriebe die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig auszutauschen und mit Stadtverwaltung und Kommunalpolitik die Entwicklungen aus verschiedenen Bereichen des Oberen Elztals zu diskutieren. Der Bürgermeister gab einen Abriss über die derzeitigen Vorhaben in der Stadt. Er beleuchtete den aktuellen Stand der beiden großen Infrastrukturmaßnahmen Ausbau und Elektrifizierung der Elztalbahn und Bau der Ortsumfahrung Winden im Elztal im Zuge der B 294. Er berichtete, welche Maßnahmen die Stadt im Bereich Baulandgewinnung und Geschosswohnungsbau plane und umsetze. Der Ausbau der Kinderbetreuung in den sechs Kindergärten der Stadt wie auch die Entwicklung der Schülerzahlen und die Bildungsarbeit an den Grundschulen und am Schulzentrum Oberes Elztal wurden angesprochen. Weiterer Referent war an diesem Tag Thomas Gießler, Geschäftsführer der Werner Gießler GmbH aus Elzach. Sein Thema war die Zukunft eines Zulieferers im Automobilbereich. Die Firma Gießler wurde 1969 in Elzach gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 117 Beschäftige. Unter anderem beliefert das Unternehmen die Firma Bosch weltweit mit monatlich rund drei Millionen Teilen als weltweiter Alleinlieferant für bestimmte Teile der Diesel Einspritz- Technologie für das Bosch Common Rail Einspritz System. Anhand von Beispielen zeigte er auf, welche Bedingungen für eine Elektromobilität gegeben sind: so braucht ein PKW zum Ersatz eines dreißig Liter Tanks eine Batterieladung von 900 Kilogramm. Thomas Gießler bezweifelte in seinen Ausführungen die tatsächliche Einsparung von Kohlendioxid durch die Elektromobilität, wenn der Strom dafür aus Braunkohle und anderen fossilen Brennstoffen gewonnen werden wird. Dennoch ist mit entsprechenden Vorgaben aus der Politik zu rechnen. Er zeigte in seinen Ausführungen auch Alternativen wie Hybrid Autos, E-Autos mit Wasserstoff Brennstoffzellentechnik, Erdgasautos oder Herkömmlichen Verbrenner, die mit CO2 neutralem eFuel fahren, auf. Er zeigte eine Prognose des Wirtschaftsverbandes Industrie auf, der bei den PKW einen großen Rückgang bei den Verbrennungsmotoren, bei den LKW einen geringen Rückgang vorsieht. Dennoch ist er daran, sein Unternehmen entsprechend der Prognose so umzubauen, dass der Bereich Automobilzulieferer im PKW-Segment durch andere Standbeine aufgefangen wird. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der Feinwerktechnik, der chemischen Entgrattechnik und der Automatisierungstechnik, dort besonders der Bereich Kontrollautomaten aber auch das Energiemanagement. Ziel seiner Firmenpolitik ist ein nachhaltig wachsendes Familienunternehmen am Standort Deutschland, eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft mit motivierten Mitarbeitern, eine Weiterentwicklung mit den neuesten technologischen Innovationen, um dem Markt immer einen Schritt voraus sein, die weitere Erschließung neuer Geschäftsfelder wie auch die effiziente Fertigung durch weitere umwelt- und ressourcenschonende Verfahren. Dies soll die Arbeitsplätze des Unternehmens auf Dauer sichern. Bürgermeister Roland Tibi dankte im Namen der Anwesenden Thomas Gießler für den spannenden Vortrag, der vielen die Augen geöffnet und neue Blickwinkel auf dieses Thema verschafft habe. Er zeigte sich erfreut, dass das Unternehmen zielstrebig auf Standort- und Arbeitsplatzsicherung ausgerichtet ist. Die Teilnehmer des zweiten Industrietreffs diskutierten im Anschluss angeregt über die Zukunft der Betriebe im Licht der dramatischen Veränderungen im Automobilzuliefersektor.
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Seniorenfahrt nach Endingen am Kaiserstuhl war wieder ein voller Erfolg (20. Oktober 2017)

In vier Bussen reisten die Elzacher Seniorinnen und Senioren am vergangenen Mittwoch bei wunderschönem Herbstwetter nach Endingen am Kaiserstuhl. In Endingen wurden die Damen und Herren im Bürgerhaus durch Herrn Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz und Herrn Koch, Veranstaltungsmanager der Stadt Endingen, herzlich in Empfang genommen. Danach spielte eine kleine Abordnung der Endinger Stadtmusik einige Musikstücke „zum Aufwärmen“, bevor Alleinunterhalter Franz Futterer mit Ausdauer für weiterhin tolle Stimmung sorgte. Dabei wurden die Seniorinnen und Senioren mit Kaffee und einer Kuchenauswahl bewirtet. Das engagierte Serviceteam im Bürgerhaus ließ keine Wünsche offen. Später erkundeten die Seniorinnen und Senioren mit drei Stadtführern die Endinger Altstadt und erfuhren dabei viel über das Leben früher und heute. Für gehändicapte Teilnehmende bestand die Möglichkeit, das liebevoll eingerichtete Käsereimuseum unweit des Bürgerhauses zu erkunden. Dabei schwelgten viele Teilnehmer in alten Erinnerungen; wie unterhaltsam es beim Milchholen früher war und wie man Butter oder Käse damals selbst herstellte. Nach herrlichen Stunden in Endingen machte man sich auf den Heimweg. In der Festhalle Oberprechtal erwartete Ortsvorsteher Franz Burger bereits die Damen und Herren und die Wirtegemeinschaft Oberprechtal zauberte zum Abschluss mit Rindfleisch, Meerrettichsoße, Kartoffeln und Rote Beete einen finalen Gaumenschmaus. Tobias Jäkle – der zu Beginn spontan von Bruder Niklas und Vater Karl-Heinz unterstützt wurde – sorgte nochmals für ordentlich Stimmung und für einen harmonischen Ausklang in Oberprechtal. Wir freuen uns bereits auf denSeniorenausflug 2018 !
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Gemeindespezifische Satzungen, Verordnungen und Richtlinien im PDF-Format stehen hier zum Download bereit. Folgen Sie dazu diesem Link: Ortsrecht der Stadt Elzach


Sprechstunden des Bürgermeisters

In regelmäßigen Abständen hält der Bürgermeister Sprechstunden ab, in denen Sie Ideen, Wünsche und Anliegen direkt vortragen können.


Die Termine koordiniert:
Heidi Sonntag
Rathaus Zimmer 8
Telefon 07682 / 804-51